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Abt Dr. Johannes GARTNER


Der Abt von Seckau Dr. Johannes Gartner wurde 1940 in Wien geboren. Sein Vater - Absolvent der LBA in Strebersdorf - war Landesschulinspektor und Bürgermeister in Weikendorf, Bezirk Gänserndorf. 

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 Von 1950 bis 1954 besuchte er die RG-Unterstufe in Strebersdorf (RG 1958). Er wechselte in das Stiftsgymnasium nach Melk, weil er daran dachte, Priester zu werden, und dort Griechisch unterrichtet wurde. Nach der Matura in Melk studierte er an der Universität Wien Klassische Philologie und schloss 1963 mit dem Dr. phil.  und der Lehramtsprüfung in Latein und Griechisch ab.

Seine erste Anstellung bekam er am Stiftsgymnasium in Seitenstetten, im September 1963. Gleichzeitig inskribierte er an der theol. Fakultät der Universität Wien als Zweitstudium neben dem Lehrberuf Kath. Theologie. 1967 wurde der neue Mag. Theol. zum Priester geweiht. Als Diözesanpriester der St. Pöltner Diözese wurde er zum Zweck dreier Kaplansposten karenziert, kehrte aber dann als Lehrer wieder nach Seitenstetten zurück.

Bischof Zak brauchte ihn 1978 als Rektor des Diözesanen Bildungshauses St. Hippolyt in St. Pölten und von 1980 bis 1984 als Spiritual im Priesterseminar.

Nach dem Tod seiner Mutter und der zweiten Heirat seines Vaters trat er in den Benediktinerorden ein und wurde im Stift Seitenstetten als P. Johannes eingekleidet.

Bald darauf war er Novizenmeister und kam als Exerzitienleiter im deutschen Sprachraum weit herum. So lernten ihn die Mönche von Seckau kennen und wählten ihn im Jahr 2000 zum Abt. Dieser Zeitpunkt fiel mit seiner Pensionierung als Gymnasiallehrer zusammen. Seitdem ist er in der Steiermark.

Besonders stolz ist Abt Dr. Gartner darauf, dass er an der offiziellen Übersetzung der Benedikts – Regel und am Lebensbild des hl. Benedikt, das Papst Gregor der Große verfasst hat, mitarbeiten konnte. Deshalb bietet er auch Themen zur benediktinischen Spiritualität an.


Abt Dr. Johannes Gartner: Erinnerungen an meine Zeit in Strebersdorf

"An direkte Anekdoten oder Ereignisse kann ich mich eigentlich nicht mehr erinnern, sehr wohl aber an unseren Präfekten Br. Leutfried, den ich mit meinem Benehmen (Stichwort „Wochenzeugnis“) nicht immer zufrieden stellen konnte.
Sehr gut erinnere ich mich an die Brüder Kolomann (Geschichte, Deutsch), Franziskus (= „Fiffi“, Deutsch), Wolfgang (Englisch), Franz Josef (Musik) und Br. Viktor (Chemie). Natürlich kann niemand den Br. Patricius vergessen! Auch an die Professoren Blaschek (Mathematik), Bierbauer (Turnen) und Maliczek (Latein) erinnere ich mich gut.
In Mathematik und Turnen habe ich allerdings nie geglänzt!
Alles in allem bin ich für die Zeit in Strebersdorf sehr dankbar. Mit Br. Klemens Ladner habe ich Latein studiert und bin bis heute – vor allem durch die Weihnachtspost – mit ihm in losem Kontakt.
Auf jeden Fall freue ich mich auf die Begegnungen in Strebersdorf."

Abtei Seckau:
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