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EWALD WETSCHEREK - Soziales Engagement in Verbindung mit erfolgreichen Pionierleistungen

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  Generaldirektor Dr. Ewald Wetscherek, 1944 in Wien geboren, absolvierte in Strebersdorf das Realgymnasium, wo er 1962 maturierte.

Nach seiner Promotion wurde er 1966 Assistent am Institut für Arbeits- und Sozialrecht der Universität Wien. 1970 wurde er zum Direktionssekretär bei der Selbständigenkrankenkasse des Handels und schon 1972 in den Rechnungshof als Leiter der Prüfungsabteilung für die Sozialversicherungsträger berufen.

Von 1978 bis 1986 war er Direktor im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und erster Leiter der neu gegründeten Akademie der öst. Sozialversicherung, von 1986 bis 1991 Generaldirektor- Stv. im Hauptverband. 1991 wurde er zum Generaldirektor der PV der Angestellten und beim Zusammenschluss mit der PV der Arbeiter mit 1.1.2003 zum Generaldirektor der Pensionsversicherungsanstalt bestellt.

Für seine Verdienste wurde er mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst 1.Klasse ausgezeichnet und erhielt Ehrenzeichen der Bundesländer Wien, Niederösterreich, Burgenland, Steiermark und Kärnten.

Der berufliche Lebenslauf von Dr. Ewald Wetscherek ist durch soziales Engagement in Verbindung mit erfolgreichen Pionierleistungen gekennzeichnet. Als Assistent am neu gegründeten Institut für Arbeits- und Sozialrecht an der Universität Wien wirkte er an dessen Aufbau verantwortlich mit und hat als erster Leiter der 1978 gegründeten Akademie der österreichischen Sozialversicherung wesentlichen Anteil daran, dass heute alljährlich rund 400 Sozialversicherungsangestellte mit großem Erfolg für den gehobenen und höheren Dienst ausgebildet werden.

Im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger leitete er das Ressort „Zwischenstaatliche Sozialversicherung“ und war maßgeblich an der Vorbereitung und Umsetzung zahlreicher internationaler Abkommen beteiligt. Besonders engagierte er sich für die Reformstaaten Mitteleuropas und organisierte im Zusammenwirken mit dem Europarat in Wien abgehaltene Seminare für die facheinschlägigen Führungskräfte dieser Länder.

Seine Publikationen (z.B. ASVG, Handbuch des sozialgerichtlichen Verfahrens usw.) sind in der Fachwelt weit verbreitet. Als Generaldirektor der Pensionsversicherungsanstalt der Angestellten führte er dieses Institut in eine von Innovation, Servicefreundlichkeit und hohem technischen Standard gekennzeichnete Gegenwart.

Die Pensionsversicherungsanstalt beschäftigt insgesamt mehr als 6.600 Mitarbeiter und weist nach dem Bundeshaushalt das zweit größte Budget Österreichs auf. Sie ist ein dezentral organisierter Versicherungsträger, der sich vorwiegend auf regionale Dienststellen stützt. Es gibt in jedem Bundesland eine Landesstelle und Österreich weit 17 Sonderkrankenanstalten.

Die Regionalisierung ist ein besonderes Verdienst von GD Wetscherek: So verfügt z.B. auch das Bundesland Tirol über eine Landesstelle in Innsbruck, in welcher im Endausbau 165 Mitarbeiter tätig sein werden, die rund 340.000 Klienten (Versicherte und Pensionisten) in Pensions- und Pflegegeldangelgenheiten sowie im Bereich

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